Selektives Lasersintern
Nacharbeit und Oberflächentechnik
Zusatzleistungen
Infiltrieren von SLS 3D-Druckteilen
Bei diesem Verfahren wird ein Ein-Komponenten-Hochleistungspolymer auf die Bauteiloberfläche aufgetragen, welches die Poren, der leicht sonst leicht porösen Oberfläche von Lasersinterteilen, vollständig verschließt und versiegelt. Durch diese Versiegelung bzw. Imprägnierung kann kein Wasser bzw. Gas mehr in die Bauteiloberfläche eindringen. SLS-Teile werden je nach Geometrie Hochleistungspolymer getaucht oder mit diesem bestrichen bzw. besprüht. Infiltrierte SLS-Bauteile haben eine Trinkwasser- und Lebensmittelzulassung und zeichnen sich durch eine hervorragende Witterungsbeständigkeit aus. Für Lasersinterbauteile, die auch unter hohem Druck 100% dicht sein sollen, empfehlen wir jedoch unser Nachbearbeitungsverfahren der chemischen Glättung.

Vorteile der Infiltration
Ideal für Bauteile, die …
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Kosteneffizient versigelt werden sollen
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witterungsbeständig sein sollen
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bei geringem Differenzdruck dicht gegenüber Gasen und Flüssigkeiten sein sollen

Das verwendete 1K-Hochleistungspolymer
Wir verwenden das Ein-Komponent-Hochleistungspolymer Dichtol der DIAMANT Polymer GmbH, um unsere SLS-Teile wasser- bzw. gasdicht zu Infiltrieren. Ausgehärtetes Dichtol ist unkritisch für den Kontakt mit Lebensmitteln oder Trinkwasser und ist Dauertemperaturbeständig bis 300 °C.

Kompatible Materialien
- PA2200 (PA12 weiß)
- PA2201 (PA12 transluzent)
- PA3200GF (PA12 Mit Glas weiß)
- Alumide (PA12 mit Aluminium)
- PA2241FR (PA12 mit Flammschutz weiß)
- PA2210FR (PA12 mit Flammschutz weiß)
- PA1101 (PA11 weiß)
Häufig gestellte Fragen - Infiltrieren
Beim Infiltrieren wird ein Ein-Komponenten-Hochleistungspolymer der Firma Diamant Polymer (Dichtol) auf die Oberfläche eines SLS-Bauteils aufgetragen. Dieses dringt in die Poren der leicht porösen Oberfläche ein und versiegelt sie, sodass Flüssigkeiten oder Gase nicht mehr in das Material eindringen können.
Die Wahl zwischen Infiltrieren und chemischem Glätten hängt vor allem von der gewünschten Dichtigkeit des Bauteils ab. Beim Infiltrieren dringt ein Polymer in die Poren der Oberfläche ein und versiegelt diese teilweise. Dadurch werden Bauteile deutlich dichter gegenüber Flüssigkeiten oder Gasen und das Verfahren ist meist eine kosteneffiziente Lösung – vollständig druckdicht werden die Bauteile dabei jedoch in der Regel nicht. Beim chemischen Glätten werden die obersten Materialschichten kontrolliert angelöst, wodurch sich die Poren vollständig schließen. Dadurch entsteht eine sehr glatte Oberfläche und das Bauteil kann sogar 100 % druckwasserdicht werden. Chemisches Glätten wird daher eingesetzt, wenn eine besonders hohe Dichtigkeit oder eine hochwertige Oberfläche erforderlich ist.
Durch die Infiltration werden die Poren der Bauteiloberfläche verschlossen und das Bauteil wird deutlich beständiger gegenüber Wasser, Gasen und Umwelteinflüssen. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für technische Funktionsbauteile oder Gehäuse, die mit Flüssigkeiten in Kontakt kommen.
